„GROßES KINO“ IST DIE BESTE GESCHICHTE

von Mrz 25, 2020

Warum Sie mit Emotionen einfach besser verkaufen können.

Welcher Kinofilm hat Sie zuletzt so richtig aufgewühlt? Titanic vielleicht? Der ist mir nämlich eingefallen.
Ja, ich weiß, das ist gefühlt eine halbe Ewigkeit her, aber das war auch ganz großes Kino mit einer Bandbreite an Emotionen: Liebe, Leidenschaft, Angst, Verzweiflung, Trauer, Wehmut; in jedem Fall eine Story, die allen in Erinnerung geblieben ist.
Was hat jetzt ganz großes Kino mit Ihrem Unternehmen zu tun?
Bitte nichts, werden Sie vielleicht denken, denn dann ist es ja nicht mehr seriös.
Doch.

Jedes Unternehmen hat eine Geschichte. Es ist unsere Aufgabe, diese Geschichte zuerst zu erkennen und Ihnen dann zu helfen, sie zu teilen. 
Menschen hören gerne Geschichten und erinnern sich eher daran, als an einen langweiligen Text mit zuviel Fachjargon oder komplizierten Informationen.
Je besser Ihre Geschäftsgeschichte ist, desto erfolgreicher und einprägsamer wird Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation. 

Nehmen wir an, Sie verkaufen Produkte für Outdoor und Camping, dann geht es hier nicht nur um Zelte und Funktionskleidung, sondern um Abenteuerlust, Fernweh, Freizeit und Natur. Daraus lässt sich eine wunderbare Geschichte bauen, die Emotionen weckt und somit auch die Lust, Ihre Produkte zu erwerben.

Sie verkaufen Immobilien? Dann geht es für Ihre Zielgruppe nicht nur um den Kaufpreis, die Lage, die Anzahl der Räume und die Badausstattung, sondern vielleicht um ein neues Zuhause, um den Lebensmittelpunkt, um eine einmalige Anschaffung. Es geht um Geborgenheit und Wohlfühlen,  um Sicherheit und Zukunft und da schwingen jede Menge Emotionen mit, die sich nicht nur gut bebildern, sondern auch mit den schönsten Geschichten anreichern lassen.

Schwieriger wird es vielleicht, wenn Sie Schrauben produzieren, aber auch da lässt sich eine Geschichte finden, vielleicht im traditionsreichen Familienunternehmen oder in den bedeutenden Bauwerken oder Konstruktionen, die mit Hilfe Ihrer Schrauben realisiert werden konnten oder es dreht sich bei Ihnen alles um Ihre zufriedenen Mitarbeiter, um den Betriebskindergarten, die prämierte Kantine, den Teamgeist.

Egal, ob für Ihre Unternehmenswebsite, Ihren Blog oder Ihre Social Media Postings, erzählen Sie Geschichten.
Geschichten, die Sie von anderen Unternehmen unterscheiden, solche, die Sie einzigartig machen und an die man sich erinnert.
Hier sind acht Strategietipps, die wir verwenden, um einem Unternehmen dabei zu helfen, Ihre Geschichte(n) zu teilen. 


1.Denken Sie zuerst an die Zielgruppe.
Wem erzählen Sie das eigentlich alles? Wer sind Ihre potentiellen Kunden, Ihre Geschäftspartner, Ihre Fans? Identifizieren Sie ihre Interessen, ihre Wünsche und ihre Sprache und beginnen Sie dann mit Ihrer Geschichte.

2. Stellen Sie Personen vor Zahlen.
Statistiken und Zahlen können imposant wirken, aber eine Geschichte, die sich auf den Menschen fokussiert, ist immer viel spannender.
Aus dem Blickwinkel des Unternehmers, der Mitarbeiter, der Schulfreunde, die das erfolgreiche Start Up gegründet haben oder der unzähligen zufriedenen Kunden, können eingebaute Zahlen übrigens plötzlich sehr interessant werden.

3. Beginnen Sie Ihre Geschichte in der Mitte.
Es ist leicht, Ihr Publikum im Vorfeld der Aktion zu verlieren. Das entscheidet der Leser oft schon nach wenigen Sätzen.
Springen Sie also gleich ein paar Seiten weiter und beginnen Sie mit dem wirklich interessanten Teil der Geschichte. Danach können Sie zurückgehen und den erforderlichen Kontext angeben, bevor Sie den Schlusspunkt oder das Ergebnis erklären.

4. Weniger ist mehr.
In Zeiten des „medialen Rauschens“, in denen Menschen von Informationen und Geschichten überfrachtet werden, ist Zeit ein besonderes Gut. Erzählen Sie kurz, knackig und verständlich, informativ oder amüsant, aber bitte nicht langweilig und banal. Dann werden die Leser an Ihren Lippen hängen und Ihre Geschichte(n) zu Ende lesen, bewerten, teilen und auch positiv kommentieren.

5. Erzählen Sie von Ihren Schwierigkeiten und wie Sie diese gelöst haben.
Wenn es einfach wäre, hätte es bereits jeder getan und würde Sie oder Ihre Lösung nicht brauchen. Berichten Sie ehrlich über die Probleme, mit denen Sie konfrontiert waren und wie Sie es geschafft haben, sie zu beseitigen. Menschen hören gerne, wie Sie ein Problem überwunden haben, insbesondere eines, mit dem sie selbst konfrontiert waren.  

6. Benennen Sie einen Helden.
Ist der Held jemand aus Ihrem Unternehmen oder das Produkt oder die Dienstleistung selbst? Er muss der Star Ihrer Geschichte sein, an den sich die Kunden, die Zielgruppe, die Geschäftspartner erinnern und auf den sie sich später beziehen.

7. Authentizität ist das Zauberwort, vermeiden Sie Angeberei.

Wenn Sie möchten, dass sich Ihre Zielgruppe mit Ihnen identifizieren kann und Sie gut bewertet, können Sie nicht unantastbar sein. Im Gegenteil: Sie können ruhig auch Fehler und Misserfolge zugeben, diese helfen übrigens, Ihre Erfolge in einem noch positiveren Licht zu sehen.

8. Seien Sie mutig, aber bleiben Sie realistisch.
Nicht jede Geschichte ist ein Bestseller und das ist in Ordnung so.
Erzählen Sie jede Geschichte so gut Sie können, aber verkaufen Sie Ihre Story dann auch nicht als Pulitzerpreis-verdächtig. Man kann auch mal eine unspektakuläre Geschichte erzählen, als sogenannter „Teaser“ für die spannendere Geschichte in der Zukunft.

Kurz gesagt, jedes Unternehmen hat eine eigene Geschichte, an der sich die gesamte Kommunikationsstrategie orientieren kann.

Es kommt nur darauf an, sie zu erkennen und verschiedene Weg zu finden, diese zu teilen.

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